
TEXT von "Koa Hiatamadl":
> HUBERT VON GOISERN UND DIE ORIGINAL ALPINKATZEN <
Ja mei, ja mei, Mei, oh mei
wenn i mi um a Dirndl schau de Annamirl kenn i scho
dann woass i scho genau da renn i liaba glei davon
rund muass sei is nix dran
und a wengerl resch oh mei. nix hint und nix voran.
Mei, ja mei Koa Hiatamadl mag i nit
de meist'n Menscha ham G'stell hat koane dickn Wadl nit
zaund�rr und mager wiadaw�ll i mag a Madl aus da Stadt
Mei, ja mei was dicke Wadl hat.
A solch' oane de kunnt's nia sei.
Koa Hiatamadl mag i nit Schen san de Landlertanz
hat koane dickn Wadl nit Schen san de Almakranz
i mag a Madl aus da Stadt drob'n auf'n Huat
was dicke Wadl hat. baid'schen Quigizen tuat.
Mei, ja mei Koa Hiatamadl ...
die Moni mit de rot'n Har
is schena nu wia voriges Jahr
Hat a grad
nit wenig auf da Waag
Hubert von Goisern wurde am 17. November 1952 als Hubert Achleitner in Bad Goisern geboren und spielte schon als Kind Trompete und Gitarre, später E-Gitarre.
Nach seinem Musik- und Elektroakustik-Studium ging er auf eine siebenjährige Weltreise. Von der traditionellen Musik auf den Philippinen beeinflusst, beschloss er, die heimatliche Volksmusikszene zu verändern. Er kehrte nach Österreich zurück, nannte sich fortan Hubert von Goisern und stellte 1986 mit Wolfgang Staribacher das Projekt „Alpinkatzen“ auf die Beine, das rockige Rhythmen mit volkstümlichen Elementen verbindet. Das erste Album, „Alpine Lawine“, erschien 1988.
Ein Jahr nach der Trennung des Duos im Jahr 1991 kam die sehr erfolgreiche CD „Aufgeigen statt niederschiassen“ auf den Markt, 1994 die Produktion „Omunduntn“. Im gleichen Jahr ging Hubert von Goisern zum letzten Mal mit seinen Alpinkatzen auf Tournee; die zehnjährige Zusammenarbeit endete schließlich 1995, nach Veröffentlichung der CD „Wia die Zeit vergeht“, als Hubert von Goisern auch die Filmmusik zu „Schlafes Bruder“ schrieb.
Der Besuch der Schimpansen-Forscherin Jane Goodall 1996 in Tansania inspirierte ihn zu seinem sehr persönlichen Film: „Von Goisern nach Gombe“. Im gleichen Jahr bereiste er auch Tibet, wo er die vier bedeutendsten Mitglieder des tibetanischen Opernensembles kennenlernte und mit ihnen die CD „Inexil“ produzierte, die 1998 erschien. Im gleichen Zeitraum kam auch „Gombe“, der Soundtrack zum Film „Von Goisern nach Gombe“, heraus. Seither gilt Hubert von Goisern als „Weltmusiker“. Seine zuletzt erschienenen Alben sind: „Fön“ (2000) und „Trad“ (2001).